Archiv - Veranstaltungen

Puppentheater-Tage Burg Altena

Im Herbst 2012 fanden die ersten „Puppentheater-Tage“ in den Räumlichkeiten der Burg Altena statt. Bereits bei der ersten Durchführung erfreute sich die Veranstaltung großer Beliebtheit und das Konzept erweist sich bis heute als sehr erfolgreich:
An den Wochentagen werden jeweils Vorstellungen für die Grundschulen und Kindergärten im Märkischen Kreis angeboten. Die ausgewählten Stücke variieren dabei jedes Jahr. Viele der Institutionen besuchen das kleine Festival regelmäßig mit einer oder mehreren Gruppen und alle Kindervorstellungen sind nahezu ausgebucht. 
Etwas schwerer hatte es da die Abendvorstellung für Erwachsene: Es brauchte einige Anläufe um die Erwachsenenvorstellung so erfolgreich zu etablieren, wie die anderen. Wer ist bei „Puppentheater für Erwachsene“ nicht im ersten Moment skeptisch, kennt man(n) oder frau doch sonst nur „Kasperle“? Die Erfahrung zeigt aber: Wer sich einmal traut, der kommt auch noch ein zweites oder drittes Mal. Denn Puppen- und Figurentheater ist mindestens genauso unterhaltsam wie normale Theaterproduktionen; wenn nicht sogar noch etwas besonderer und überraschender.
Ebenso erfolgreich sind die Vorstellungen an den Wochenenden für die ganze Familie. Ob Pippi Langstrumpf, Der Fischer und seine Frau oder Zauberlehrling Leopold – ganz unterschiedliche Stücke, rufen aber immer wieder Begeisterung bei Jung und Alt hervor.
So werden jährlich mittlerweile bis zu 750 Besucher gezählt, die bei ca. 12 Vorstellungen einen besonderen Tag haben.
Die Märkische Kulturstiftung Burg Altena ist einer der Hauptsponsoren der Veranstaltungsreihe und ermöglichte im Jahr 2015 so eine Zusatzvorstellung von „Zauberlehrling Leopold“ der Marionettenbühne Mummenschanz für Flüchtlingskinder in der damaligen Flüchtlingsunterkunft der Hermann-Gmeiner-Grundschule in Lüdenscheid.

2013 - Winterspektakulum

Jährlich am 1. Advent-Wochenende (Freitag bis Sonntag) findet seit 2013 das „Winter-Spektakulum“ auf Burg Altena statt. In der vorweihnachtlichen Zeit mit Fackelschein und Lichterglanz, heißen Getränken, Leckereien und einem mittelalterlichem Programm auf den Burghöfen und im Museum erfreut sich dieser etwas andere Weihnachtsmarkt großer Beliebtheit bei Jung und Alt.

Alte Handwerkskunst und Marktstände, Mitmachaktionen für Kinder, Themenführungen, Gaukelei und mittelalterliche Musik bieten eine gelungene Mischung für die ganze Familie. Das Spektakulum ist inzwischen auch weit über die Grenzen des Märkischen Kreises bekannt. Die Unterstützung durch die Märkische Kulturstiftung Burg Altena trägt zur Finanzierung des Künstlerprogramms bei.

2009 - Altena–eine Stadt erlebt das Mittelalter

2005 startete das erste „Mittelalterliche Spektakulum“ auf Burg Altena, ab 2009 breitete sich das Mittelalter in ganz Altena aus.

Der Märkische Kreis und der Kulturring der Stadt Altena als Veranstalter des mittlerweile größten Mittelalterfestes in Südwestfalen laden seitdem jährlich am ersten Augustwochenende in die Burgstadt ein, um auf der Burg und entlang des Lenne-Ufers in der Stadt mittelalterlich zu feiern. Besonders die Burg Altena ist dabei Anziehungspunkt für Besucher aus dem Ruhrgebiet, den Niederlanden und darüber hinaus, rund 20 – 25 Tausend Besucher werden an diesen Wochenenden in Altena gezählt.

Die Märkische Kulturstiftung Burg Altena unterstützt die Marketing-Aktivitäten für diese überregional bekannte Veranstaltung.

2005 / 2006 - Burg Altena in „Prunk und Glanz“

Von November 2005 bis Juni 2006 herrschte in Altena wieder der Hochadel. Nicht ein Graf, sondern gar ein König und eine Königin samt ihrem illustren Hofstaat hatten die Burg und das Deutsche Drahtmuseum bezogen und residierten hier in ihren atemberaubenden Schlössern. Bestaunen konnte man sie in der Sonderausstellung „Prunk und Glanz – Rokokoschlösser en miniature“, die die Märkische Kulturstiftung unterstützt hat. Winzig ist alles, im Maßstab 1:50 geschaffen, weshalb die Figuren – neben den Herrschern und deren Kindern Herzöge, Hofdamen, Botschafter, Minister, Militärs, Hofnarren, Architekten, Musiker, Dichter, Philosophen, Astronomen und Diener – noch nicht einmal daumengroß sind. Die prächtigen Schlossbauten bieten auch Einblicke hinter ihre Fassaden, wo sich mit Tapeten, Marmorböden, Stuck, Säulen, Leuchtern, Möbeln, Gemälden, Skulpturen etc. kostbar ausgestattete Räume auftun. Selbst Bücher und Zeitungen gehören zum Inventar, auch wenn sie allerdings nur unter der Lupe zu lesen sind. Wie auf einer Bühne wird das fröhliche, lustvolle und verspielte höfische Leben inszeniert.

Seit über 50 Jahren bauen der Restaurator Gerhard Bätz aus Fulda und der Bühnenbildner Manfred Kiedorf aus Berlin unermüdlich die aus Pappe, Papiermaché, Draht, Blech und Gips gefertigten Miniaturen im Stil des Rokoko und des ausgehenden 18 Jh., ohne dabei reale Vorbilder zu kopieren. Die beiden Künstler haben einen phantastischen Mikrokosmos geschaffen, in dem auf dem erdachten Planeten Centus die zwei ebenfalls imaginären Reiche, Pelarien und Dyonien mit den Residenzen Perenz und Pyrenz, liegen.

Alle Bewohner der beiden Kleinststaaten tragen einen eigenen Namen und haben jeweils eine bestimmte Aufgabe. Es gibt Geschichte und Geschichten, wobei Intrigen und Hofklatsch zur Tagesordnung gehören, wie am richtigen Hofe. Man spricht eine eigene Sprache und glaubt an eigene Götter. Seit zehn Jahren ist dieses ständig wachsende Gesamtkunstwerk in Deutschland auf Reisen. Die Sonderausstellung wurde von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, welches ebenfalls durch die Märkische Kulturstiftung mitveranstaltet worden ist.

Viel zu sehen gab es zum Beispiel bei einem „theatralischen Rundgang“ durch die Ausstellung mit der Spiel- und Theaterwerkstatt Villigst. Mit „Prunk und Glanz und andere Geschichten“ hat sich das speziell formierte Ensemble der Spiel- und Theaterwerkstatt Villigst einer sehr reizvollen herausfordernden Aufgabe gestellt: dem „Bespielen“ einer Miniaturausstellung. Mit spielerischen Elementen von Theater und Performance zauberten die Spieler/innen nun Ereignisse und Geschichten aus dieser phantastischen Miniaturwelt in die Räume der Burg Altena. So konnten zahlreiche Besucher in das bunte Treiben am Hofe der Königreiche Pelarien und Dynonien mit all ihren atemberaubenden Schlössern und Residenzen eintauchen und erleben, wie es wirklich war – damals im Rokoko.

2004 - Weihnachtszauber Märchenburg

Die Weihnachtszeit ist eine lange Zeit – jedenfalls kommt es den Kindern so vor, die es kaum bis zum Heiligen Abend abwarten können. Damit die Kleinen und Großen diese Zeit des Wartens noch mehr genießen können, hat die Märkische Kulturstiftung die Veranstaltungsreihe „Weihnachtszauber Märchenburg“ unterstützt. Über zwei Wochen lang wurde im Dezember 2004 ein Veranstaltungsprogramm geboten, das so vielfältig war, dass wirklich keine Wünsche offen blieben: gruselige Führungen um die Burg im Fackellicht, Weihnachtskino in der alten Jugendherberge, Märchenspiele und Schreibwerkstätten für die Kinder und vieles mehr verzauberte die Burg Altena in eine echte Märchenburg.

Zu Beginn der Veranstaltungsreihe musste zunächst einmal der Burghof festlich geschmückt werden: Bei klirrender Kälte und strahlend blauem Himmel zogen 180 Kindergarten- und Grundschulkinder auf die Burg Altena, um die Tannen auf dem Burghof märchenhaft zu schmücken. In mühsamer Fleißarbeit hatten sie in ihren Gruppen Stunde um Stunde an ihrem wetterfesten Weihnachtsschmuck gebastelt und sich ganz nebenbei mit Märchen beschäftigt. Das beliebteste Märchen war offenkundig „Der Sterntaler“. Aber auch Hänsel und Gretel zeigten nachhaltige Wirkung. Andere ließen ihrer Fantasie freien Lauf. Soviel weihnachtlicher Ehrgeiz ließ natürlich auch den Nikolaus nicht kalt. Zur Belohnung ließ er die Rute stecken und verteilte großzügig Süßigkeiten.

Eine besondere Attraktion für die jungen Besucher waren die lebendigen Märchenfiguren, die es bei dem großen Märchenfest zum Abschluss der Veranstaltungsreihe überall auf dem Burggelände und den Museumsräumen zu entdecken gab. Ein gruseliger Schauer über den Rücken rollte bei Rotkäppchens bösem Wolf, der es sich in einem Bett des Museums Weltjugendherberge bequem gemacht hatte. Rapunzel ließ ihr Haar aus einem Fenster des Pulverturms herunter, und die Müllerstochter aus Rumpelstilzchen versuchte vergeblich, Stroh zu Gold zu spinnen.

2003 - Burgrock

Die Märkische Kulturstiftung Burg Altena förderte im Juli 2003 das elfte Burgrock-Konzert auf der Burg Altena Für viele Nachwuchsbands war und ist Burgrock die große Chance und ein Karriere-Sprungbrett. Beim Burgrock können vor allem junge Menschen die Burg einmal völlig anders als sonst wahrnehmen – nicht als Museum oder Ritterburg, sondern als ein Bauwerk, das mit der Zeit geht und Kultur für Jung und Alt bietet.

Lounge 42 aus Lüdenscheid, eine der vier Nachwuchsbands, die sich beim Vorentscheid in der Nachrodter Lennehalle durchgesetzte hatte, machte den Auftakt zum diesjährigen Burgrock. Insgesamt hatten sich 36 heimische Rockbands um einen Auftritt beim Festival beworben. „Unser Auftritt war gut, wir waren zufrieden, es hat großen Spaß gemacht“, so Lounge 42. Außergewöhnlich für eine Rockband ist der Einsatz von Bläsern auf der Bühne. Beim Burgrock-Publikum kam die musikalische Mischung sehr gut an.

Das tolle Ambiente in Altena lobten alle Gruppen, auch 16 Inch aus Lüdenscheid und Neuenrade zeigte sich angetan von der Atmosphäre in dem alten Gemäuer über der Lenne. Besonders reizvoll war für sie, ihren moderneren Sound in dem historischen Gemäuer der Burg Altena zu präsentieren. 

Voll des Lobes über das Burgrock-Festival war auch die Gruppe „Leichenwetter“. Die Rockmusiker aus Iserlohn waren als Nachwuchsband beim Burgrock 2000 dabei. „Für uns war der Auftritt damals ein echtes Sprungbrett. Wir haben uns musikalisch weiter entwickelt. Wir sind für diese Chance sehr dankbar“, so Leichenwetter. In der Folge des 2000er-Festivals in Altena konnte die Gruppe aus Iserlohn nämlich einige Auftritte verbuchen, sogar als Vorgruppe bekannter Rockbands. Leichenwetter behauptet inzwischen, selbst keine unbekannte Band mehr zu sein.

Die Märkische Kulturstiftung wirkt besonders gerne bei der Förderung von kulturellen Nachwuchstalenten unserer Region im Herzen des Märkischen Kreises, der Burg Altena, mit und hat diese Veranstaltung daher gerne unterstützt. 

2003 - Castle Movie Festival

Die Burg Altena taugt auch als Kinosaal: Das bestätigte am Wochenende 19. bis 21. September 2003 die Veranstaltung Castle Movie in den alten Gemäuer oberhalb der Lenne. Etwa 600 Zuschauer erlebten bei passendem Wetter und lauen Spätsommer-Temperaturen drei Filme auf der Burg Altena.

Bereits beim Auftakt am Freitagabend nahmen gut 200 Menschen auf den Bänken vor der riesigen Leinwand Platz. Auf dem Spielplan stand der Stummfilm-Klassiker „Nosferatu“ von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1921 mit Max Schreck in der Hauptrolle. Während die düsteren Szenen über die Leinwand flimmerten, sorgte das von Fresko-Sextett unter der Leitung von Theodor Pauß mit der durchdringenden Musik für die vorbildliche Untermalung des Films. Das Orchester hatte sich auf dem Zugang zu den Museen postiert, der Dirigent hatte ständig Blickkontakt zur riesigen Leinwand.

Streicher, Klavier und vor allem die durchdringenden Trompeten-Töne setzten den Stummfilm-Klassiker musikalisch ins rechte Rampenlicht. Die Musik hatte die russische Komponistin Iraida Yusupova eigens für die Altenaer Vorführung geschrieben. Dem Fresko-Sextett gelang es zudem, die Partitur auf den um zehn auf 80 Minuten gekürzten Streifen anzupassen. Der lang anhaltende Beifall des Publikums war für die Musiker der verdiente Lohn.

Ein Schwerterkampf der Gruppe Wulfsegge war die richtige Einstimmung auf den Film am Samstag. Mit Antonio Banderas in der Hauptrolle flimmerte „Der 13. Krieger“ über die Leinwand. Und auch für den Sonntag hatten sich die Organisatoren eine kleine Überraschung ausgedacht. Passend zum Film „Grabgeflüster“ hatten sie einen Leichenwagen auf dem oberen Burghof postiert.

Die Märkische Kulturstiftung förderte dieses originelle und innovative Projekt besonders gerne.

2003 - Open Air Classic

Die Märkische Kulturstiftung Burg Altena war Hauptsponsor des Open-Air-Classic-Festivals, das am 29. September 2003 auf dem oberen Burghof stattgefunden hat. Aufgeführt wurden die berühmten „Carmina Burana“ von Carl Orff.

Dabei hatte der Tag für alle Beteiligten unbehaglich angefangen. Strömender Regen am Vormittag, sorgenvolle Blicke richteten sich gen Himmel. Erste Nachfragen kamen, ob denn das Konzert wohl wird stattfinden können. Aber schon gegen Mittag, quasi wie auf Bestellung, schloss der Himmel seine Schleusen. Am Abend schien zeitweise die Sonne, beim Konzert herrschten noch angenehme Temperaturen, und es fiel kein einziger Regentropfen.

Schon eine Stunde vor Konzertbeginn drängen sich die Besucher am Einlass, sie standen Schlange. Spätestens da wussten Musiker und Organisatoren, dass das Interesse außergewöhnlich groß sein würde. Knapp 400 Sitzplätze standen auf dem oberen Burghof zur Verfügung. Viele mussten deshalb das Konzert stehend verfolgen, Kritik deshalb gab es aber nicht.

Sichtlich beeindruckt lauschten die Besucher den Vorträgen des Märkischen Jugendsinfonieorchesters unter der engagierten und zeitweise lebhaften Leitung der Gastdirigentin Carolin Nordmeyer. Das Publikum bedankte sich mit stehenden Ovationen und lang anhaltendem Beifall bei den knapp 200 Mitwirkenden für einen gelungenen Konzertabend in einem außergewöhnlich schönen Ambiente. 

2001 - Open Air Classic

Die Märkische Kulturstiftung Burg Altena präsentierte am 19. August 2001 das Open-Air-Classic-Festival im Hof der Burg. Insgesamt 81 junge Musikerinnen und Musiker aus dem Märkischen Kreis faszinierten die Besucher bei strahlendem Wetter mit einem außergewöhnlichen Programm: Musik von Edvard Grieg, Jean Sibelius und Georg Enescu brachte nordische Klänge auf die Burg. Das Publikum war begeistert: Alle 600 Plätze waren besetzt.

Für die Besucher war der Auftritt des Orchesters in diesem Jahr wieder ein musikalisches Highlight. Für die jungen Künstlerinnen und Künstler waren sie ein besonderes Erlebnis, das die Mühen in der langen Probephase in der Jugendherberge Morsbach vergessen machte. Die 11 bis 29 Jahre alten Musiker bedankten sich beim Dirigenten Hermann Bäumer auf ihre Weise: Sie schenkten ihm eine weiße Latzhose und trampelten am Ende des Konzertes Beifall.

Mit der Förderung dieser Veranstaltung konnte die Kulturstiftung junge Nachwuchsmusiker des Märkischen Kreises unterstützen, und die Burg einmal mehr als einmaligen Veranstaltungsort und kulturellen Brennpunkt des Märkischen Sauerlandes präsentieren.

2000 - Burgrock

2000 Besucher drängten sich beim achten Burgrock auf dem Burghof. Highlight des Burgrock 2000 war der Auftritt von Heather Nova, die mit gefühlvollen Balladen und Cellobegleitung den Burghof mit ungewohnt sanften Klängen füllte. Sehr viel rockiger war der Auftritt der Gruppe „Tanzwut“, die mit Dudelsäcken, Schalmeien und Gitarren martialisch-mittelalterliche Töne anschlugen.

Die Märkische Kulturstiftung Burg Altena förderte in diesem Jahr erstmals das Burgrock-Festival. Am Burgrockabend können vor allem junge Menschen die Burg einmal völlig anders als sonst wahrnehmen - nicht als Museum oder Ritterburg, sondern als ein Bauwerk, das mit der Zeit geht und Kultur für Jung und Alt bietet. Und für die Nachwuchsbands aus dem Märkischen Kreis, denen hier eine Auftrittsmöglichkeit in großem Stil geboten wird, ist Burgrock eine große Chance und ein Karrieresprungbrett.

Neben der Nachwuchsförderung bietet Burgrock die Möglichkeit, auch junge Menschen für die Burg Altena als Kult- und Kulturstätte zu begeistern – und so auch für die Arbeit der Kulturstiftung zu sensibilisieren.

2000 - Belagerung

So voller Menschen war der Burghof wahrscheinlich noch nie: über 3000 Besucher stürmten am 15. September 2000 die Burg Altena um eine Veranstaltung zu besuchen, die zu recht „Belagerung“ hieß. Es war ein einmaliges Gesamtkunstwerk, das im Rahmen des „Jahres der Industriekultur“ auf der Burg Altena stattfand. Industriekultur, bildende Kunst, Musik, Natur, Historie und Moderne wurden bei diesem Event miteinander vereinigt.

Die Burg verwandelte sich in einen eindrucksvollen Klanggarten, in dem über 24 schwingende Stahlskulpturen des heimischen Künstlers Lutz Bernsau installiert wurden.

Dafür hatte er 15 Tonnen Stahlblech verarbeitet.

Auf dem Burghof erwartete die Besucher ein kurzweiliges Programm mit Gauklern, Feuerspuckerin und der Übertragung eines Deep Purple-Konzertes aus der Royal Albert Hall in London auf einer riesigen Videowand.

Für den musikalischen Rahmen sorgten eine internationale Percussion-Gruppe, angeführt von Pete York, Mitbegründer der Spencer Davis Group.

Keiner der knapp 3 000 Zuschauer verließ vor dem großen Finale die Burg: Eine gigantische Laser-Show erhellte die völlig abgedunkelte Burg Altena – ein ganz besonderes Erlebnis.